Images collection I (not updated - 7 jpegs 220 kbytes total). Related links will be extended
Try the new Second Page (Machame Route II) with 7 jpegs 150 kbytes total. Construction finished. Full german/english (text of paperback is now at work - may take a little time).



The greatest view I've ever seen ...

In front the expedition leader, Rainer Mueller (died in 1987 on Illimani expedition of DAV, Bolivia)

It was -25 degrees celsius at night


The new Second page (Machame Route II) is now finished. Try it now ...

I've published a paperback in 1983 telling the story of the 1981 Kilimanjaro tour (in german only and no longer available). The complete text is now reproduced HERE. Will be finished soon! ...
!english translation is still at work...
Copyright reserved.
"Dienstag, 4. August 1981
Arrow Hut (4800m) - Kraterrand (5700m) - Krater Camp (5660m)
Wetter: Sonne, sehr kalt, wolkenlos und trocken
(...) So vergingen die Stunden recht monoton, wir kaempften uns Stueck fuer Stueck, Schritt fuer Schritt weiter hoch. Links und rechts, ueber und hinter uns, erstreckte sich die faszinierende Bergwelt der Kibogletscher und des Great West Breach, in dessen Flanken wir hochkletterten.
Viel Zeit zur Bewunderung des Wechselspiels zwischen Eis- und Geroellfeldern hatten wir jedoch nicht, kaum kamen wir dazu, zurueckzublicken auf die fantastische Aussicht auf das tief unter uns liegende Shira-Plateau, eingebettet in das Meer der Wolken, so sehr beschaeftigte uns der Aufstieg mit seinen Anstrengungen.
Alles, Blicke, Gedanken und Handlungen richteten sich wie durch geistige Scheuklappen kanalisiert auf den "Weg", den Schutt, die Fuesse, allein darauf bedacht, moeglichst problemlos ein Stueck hoeher zu kommen; nur jetzt nicht aufgeben.
Monotone Gedanken kreisen um den Aufstieg, alle Sinne konzentrieren sich auf das Weiterkommen. Immer wieder Erschoepfung, Pausen, ein Schluck Wasser, ab und zu auch ein Stueckchen Traubenzucker, dann weiter, immer weiter, immer hoeher, Meter um Meter, Minute fuer Minute.
Zwischen Felsspalten und Eiszapfen suchten wir einen Weg ueber natuerliche Stufen und Vorspruenge aufwaerts, hinein in den wolkenfreien, tiefblauen Himmel, die Felsen jetzt durch das intensive Sonnenlicht roetlich schimmernd. Wir erreichten die Auslaeufer des Furtwangler-Gletschers, der an dieser Seite des Kibo den Kraterrand bedeckt, nur durch wenige Felstuerme und Ruecken unterbrochen. Mit dem Eispickel wurden an schwierigen Passagen kleine Stufen in das Eis geschlagen, eine Arbeit, die viel Zeit beansprucht, aber auf der anderen Seite Zeit zum Verschnaufen gibt und Moeglichkeit, aufzuschliessen. (...)
Dann war es soweit, Erleichterung koerperlich wie seelisch und euphorische Freude breiteten sich aus: wir hatten den Kraterrand erreicht. Vor uns erstreckte sich eine ganz neue Szenerie: flache Eisfelder wie Wellen, geschwungene, schuppig-weisse Huegel und die beiderseits aufragenden Felsen des Kraterrandes, rechter Hand irgendwo oberhalb der Uhuru Peak. "So weit er sehen konnte, so weit wie die ganze Welt, gross, hoch und unvorstellbar weiss in der Sonne war der flache Gipfel des Kilimanjaro". Hemingways beruehmte Beschreibung geht mir nicht aus dem Kopf. Dort stehen wir jetzt, wir haben es geschafft.
Die Fuesse sind schwer wie Blei, aber wir fuehlen uns, als ob wir floegen. Wir erlebten einen sehr schoenen und farbintensiven Untergang der Sonne, jetzt bereits hinter dem Eishorizont des Kraterrandes, der alle Strapazen ueberdeckte. Doch dann mussten wir uns aus den Geniessereien und Traeumereien in die Wirklichkeit zurueckreissen. Wir wurden von der ploetzlich hereinbrechenden Dunkelheit ueberrascht, und die Temperatur begann rapide zu sinken. (...)"

Try the new Second Page (Machame Route II) with 7 jpegs 150 kbytes total. It is now under constructiont (full german/english text of paperback pending - may take some time).
Please feel free in linking the URL wherever you want