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KILIMANJARO 1981

MACHAME ROUTE I


Machame Route Kibo Tour 1981. Photography by Herbert Schuettler and Bodo Sonnenschein. Digitally reproduced by Joerg Diergarten. Thanks to CompuServe for the Internet Home Page Wizard to make it possible for me to publish this material. (c) 1983 DGT. Copyright reserved.

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View of Kibo Massif from Shira Plateau (Machame Route)


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The Great Breach Wall (shot from Lava Tower location)


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Looking back to Shira Plateau


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The greatest view I've ever seen ...


Crossing over ice fields ... hard work!


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In front the expedition leader, Rainer Mueller (died in 1987 on Illimani expedition of DAV, Bolivia)


Kibo Crater Camp


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It was -25 degrees celsius at night


Finishing the summit. Great minutes! Uhuru Peak (5895m)


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"The Snows of Kilimanjaro" (Hemingway). Kibo view at higher Machame/Shira Route (1981)


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The new Second page (Machame Route II) is now finished. Try it now ...



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I've published a paperback in 1983 telling the story of the 1981 Kilimanjaro tour (in german only and no longer available). The complete text is now reproduced HERE. Will be finished soon! ...
!english translation is still at work...
Copyright reserved.


"Dienstag, 4. August 1981

Arrow Hut (4800m) - Kraterrand (5700m) - Krater Camp (5660m)

Wetter: Sonne, sehr kalt, wolkenlos und trocken

(...) So vergingen die Stunden recht monoton, wir kaempften uns Stueck fuer Stueck, Schritt fuer Schritt weiter hoch. Links und rechts, ueber und hinter uns, erstreckte sich die faszinierende Bergwelt der Kibogletscher und des Great West Breach, in dessen Flanken wir hochkletterten.

Viel Zeit zur Bewunderung des Wechselspiels zwischen Eis- und Geroellfeldern hatten wir jedoch nicht, kaum kamen wir dazu, zurueckzublicken auf die fantastische Aussicht auf das tief unter uns liegende Shira-Plateau, eingebettet in das Meer der Wolken, so sehr beschaeftigte uns der Aufstieg mit seinen Anstrengungen.

Alles, Blicke, Gedanken und Handlungen richteten sich wie durch geistige Scheuklappen kanalisiert auf den "Weg", den Schutt, die Fuesse, allein darauf bedacht, moeglichst problemlos ein Stueck hoeher zu kommen; nur jetzt nicht aufgeben.

Monotone Gedanken kreisen um den Aufstieg, alle Sinne konzentrieren sich auf das Weiterkommen. Immer wieder Erschoepfung, Pausen, ein Schluck Wasser, ab und zu auch ein Stueckchen Traubenzucker, dann weiter, immer weiter, immer hoeher, Meter um Meter, Minute fuer Minute.

Zwischen Felsspalten und Eiszapfen suchten wir einen Weg ueber natuerliche Stufen und Vorspruenge aufwaerts, hinein in den wolkenfreien, tiefblauen Himmel, die Felsen jetzt durch das intensive Sonnenlicht roetlich schimmernd. Wir erreichten die Auslaeufer des Furtwangler-Gletschers, der an dieser Seite des Kibo den Kraterrand bedeckt, nur durch wenige Felstuerme und Ruecken unterbrochen. Mit dem Eispickel wurden an schwierigen Passagen kleine Stufen in das Eis geschlagen, eine Arbeit, die viel Zeit beansprucht, aber auf der anderen Seite Zeit zum Verschnaufen gibt und Moeglichkeit, aufzuschliessen. (...)

Dann war es soweit, Erleichterung koerperlich wie seelisch und euphorische Freude breiteten sich aus: wir hatten den Kraterrand erreicht. Vor uns erstreckte sich eine ganz neue Szenerie: flache Eisfelder wie Wellen, geschwungene, schuppig-weisse Huegel und die beiderseits aufragenden Felsen des Kraterrandes, rechter Hand irgendwo oberhalb der Uhuru Peak. "So weit er sehen konnte, so weit wie die ganze Welt, gross, hoch und unvorstellbar weiss in der Sonne war der flache Gipfel des Kilimanjaro". Hemingways beruehmte Beschreibung geht mir nicht aus dem Kopf. Dort stehen wir jetzt, wir haben es geschafft.

Die Fuesse sind schwer wie Blei, aber wir fuehlen uns, als ob wir floegen. Wir erlebten einen sehr schoenen und farbintensiven Untergang der Sonne, jetzt bereits hinter dem Eishorizont des Kraterrandes, der alle Strapazen ueberdeckte. Doch dann mussten wir uns aus den Geniessereien und Traeumereien in die Wirklichkeit zurueckreissen. Wir wurden von der ploetzlich hereinbrechenden Dunkelheit ueberrascht, und die Temperatur begann rapide zu sinken. (...)"




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... und Compie wandte den Kopf und grinste und deutete vorwaerts, und dort vor ihnen, so weit er sehen konnte, so weit wie die ganze Welt, gross, hoch und unvorstellbar weiss in der Sonne war der flache Gipfel des Kilimanjaro.

Und dann wusste er, dorthin war es, wohin er ging. (HEMINGWAY)


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Chanjale Village Water Tank Proposal Home Page

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